Der Deutsche Wetterdienst hat in Bad Muskau 41,5 Grad Celsius gemessen. Damit wurde Sachsens Hitzerekord nur einen Tag nach der vorherigen Bestmarke erneut übertroffen. Die Werte sind vorläufig.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Sonntag in Bad Muskau in der Oberlausitz 41,5 Grad Celsius gemessen. Nach den vorläufigen Angaben ist das der höchste jemals in Sachsen registrierte Wert.

Zwei Rekorde in zwei Tagen

Der neue Spitzenwert übertraf den erst einen Tag zuvor gemessenen Landesrekord. Am Samstag hatte der DWD in Klitzschen bei Torgau 40,3 Grad Celsius registriert. Damit wurde Sachsens Temperaturrekord binnen 24 Stunden gleich zweimal neu geschrieben.

Der Wetterdienst bezeichnete die Messungen als vorläufig.

Teil einer größeren Hitzewelle

Die Werte fielen in eine außergewöhnliche Hitzewelle, die über das Wochenende weite Teile Deutschlands erfasste. Am selben Tag meldete die Berichterstattung auch einen vorläufigen neuen Deutschland-Rekord von 41,7 Grad in Neißemünde in Brandenburg.

In Sachsen wurden zudem tropische Nächte erwartet, in denen die Temperatur nachts nicht unter 20 Grad fällt. Zum Wochenbeginn sollte es nach den Prognosen wieder kühler werden, mit Temperaturen unter 30 Grad.

Die neue Bestmarke ist vor allem für die Region relevant, weil extreme Hitze die Gesundheit belastet und zugleich Verkehr, Infrastruktur und Brandgefahr zusätzlich unter Druck setzt.

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